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Ganzheitliche Zahngesundheit

 

An jedem Zahn hängt auch immer ein ganzer Mensch!

Paracelsus (1494 – 1541)

Leider wird dieser Erkenntnis von Paracelsus heute keine grosse Beachtung geschenkt … bis es anfängt irgendwo weh zu tun.

Ganzheitliche Zahngesundheit in der Zahnmedizin sieht Mund, Zähne und Kiefer nicht als autonome Körperteile, sondern als Teil vom Ganzen und so haben sie auch Einfluss auf andere Bereiche des Körpers.

Kieferorthopädie

Spange – Gartenhaag – Moonraker

So nennt man in der Umgangssprache die Zahnspangen, die dazu dienen eine Zahnfehlstellung zu korrigieren.

Was einmal als sinnvolle Methode seine Berechtigung in der Zahnmedizin hatte, um Zahnfehlstellungen zu korrigieren, wurde zu einem Modetrend, seit die Krankenkassen einen grossen Teil der Behandlungskosten übernehmen.

Leider kommt es heute viel zu oft, viel zu früh und viel zu schnell zu einer kieferorthopädischen Behandlung. Diese Behandlungen sind auf Dauer nicht unproblematisch.

Nachhaltige kieferorthopädische Behandlungen wären ein anzustrebendes, lohnendes Ziel.

Kieferorthopädie ist ein Spezialgebiet der Zahnmedizin, die sich mit dem Erkennen und Behandeln von Zahn- und Kieferfehlstellungen befasst.

Ein Kieferorthopäde – Fachzahnarzt für Kieferorthopädie – durchläuft nach der universitären Ausbildung zum eidgenössischen diplomierten Zahnarzt eine 4-jährige Weiterbildung an einer der vier zahnmedizinischen Universitätskliniken der Schweiz.

Nach dieser Weiterbildung und bestandener Abschlussprüfung darf er sich „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ nennen.

Bruxismus / CMD – Craniomandibuläre Disfunktion

Bruxismus – Zähneknirschen
Bruxismus nennt man das unbewusste meist nächtliche Knirschen oder Pressen mit den Zähnen. Mit der Zeit wird die oberste Zahnschicht abgetragen und der ganze Zahnhalteapparat wird in Mitleidenschaft gezogen. Das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur werden überlastet, wie auch andere Muskelgruppen, die für die Stabilisierung des Kopfes zuständig sind.

Typische Symptome:

•  Kiefergelenkschmerzen
•  Kopfschmerzen, Migräne
•  Tinitus, Ohrenbeschwerden
•  Nackenverspannungen
•  Rückenschmerzen
•  Augen, Lichthypersensibilität

Ursache für das Zähneknirschen
Bruxismus ist zu eine Art Zivilisationskrankeit der neuen Zeit geworden.
Bei vielen Menschen ist Knirschen verbreitet, weil der Körper versucht, Anspannung auf diese Weise zu verarbeiten. Anhaltender Stress hat viele Ursachen,mund so wird dieser Druck über das Unterbewusstsein mit Zähneknirschen zum Ausdruck gebracht.
Wer wortwörtlich ständig die „Zähne zusammenbeissen“ muss, wird früher oder später wegen
körperlicher Beschwerden zum handeln gezwungen.
Als weitere Ursachen können schlecht eingeschliffene Zähne sein oder auch nach Abschluss einer
kieferorthopädischen Behandlung, wenn die Zähne ihre Position nicht finden können.
Schlecht sitzender Zahnersatz, eine Füllung, eine Krone oder Brücke können auch Zähneknirschen verursachen.

 

Behandlungsmöglichkeiten

Was tun, was hilft?
Wenn die Zähne schon von der Zahnsubstanz eingebüsst haben, wird der Zahnarzt Ihnen eine Aufbissschiene verordnen als Schutz, damit nicht noch mehr Zahnsubstanz verloren geht.
Dies ist jedoch keine langfristige Methode und so ist dringend geraten, der Ursache auf den Grund zu gehen, bevor das Zähneknirschen chronisch wird und weitere Beschwerden dazu kommen.
Eine Schiene wird die Ursache des Zähneknirschens nicht beheben, sie ist lediglich da, um noch grösseren Schaden an der Zahnsubstanz zu verhindern.

„ENT-SPANNUNG“ ….das Wort trägt bereits die Lösung in sich …
Die Spannung rausnehmen auf mentaler wie auf physischer Ebene bringt Erleichterung.
Meditation oder andere Entspannungstechniken, Ruhephasen, ein Gespräch mit einem guten Freund oder Therapeuten. Den Unterkiefer immer wieder mal hängen lassen und dabei die Wangenmuskulatur etwas massieren, helfen den Strukturen sich zu entspannen.

Biodynamische Craniosacral-Therapie ist eine wunderbare Methode dem System zu helfen, wieder in seine Balance zu kommen.